Allgemeine Geschäftsbedingungen für Beratungsleistungen
1. Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Beratungsleistungen zwischen
Boris Wehmann
Unternehmensberater
Ziethenstraße 5d
22041 Hamburg
nachfolgend „Berater“ genannt,
und seinen Kunden.
- Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.
- Mit der Buchung bestätigt der Kunde ausdrücklich, dass er die gebuchte Leistung als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit in Anspruch nimmt.
- Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Berater ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
2. Gegenstand der Beratung
- Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung unternehmerischer Beratungsleistungen
- Die Beratung dient insbesondere der gemeinsamen Betrachtung und Bearbeitung konkreter unternehmerischer Fragen, Entscheidungen, Herausforderungen und Handlungsoptionen.
- Art und Umfang der jeweiligen Beratungsleistung ergeben sich aus der zum Zeitpunkt der Buchung geltenden Leistungsbeschreibung auf der Website beziehungsweise der Online-Buchungsseite.
- Der Berater schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Beratungsleistung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen oder unternehmerischen Erfolg, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
- Die Beratung stellt insbesondere keine Rechtsberatung, Steuerberatung, Anlageberatung oder sonstige erlaubnispflichtige Beratung dar. Soweit eine Frage entsprechende Beratungsleistungen erfordert, obliegt es dem Kunden, hierfür entsprechend qualifizierte Berufsträger hinzuzuziehen.
3. Vertragsschluss
- Die Darstellung der Beratungsleistungen auf der Website oder Online-Buchungsseite stellt eine Aufforderung an den Kunden dar, eine entsprechende Buchung vorzunehmen.
- Der Kunde wählt die gewünschte Beratungsleistung und einen verfügbaren Termin aus und gibt die für die Buchung erforderlichen Angaben ein
- Vor Abschluss der Buchung bestätigt der Kunde die Geltung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie, dass er die Leistung als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit bucht.
- Durch Abschluss des Buchungsvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die ausgewählte Beratungsleistung ab.
- Bei Leistungen, für die eine unmittelbare Online-Zahlung vorgesehen ist, steht die endgültige Terminbuchung unter der Voraussetzung der erfolgreichen Zahlung. Der ausgewählte Termin wird während des Zahlungsvorgangs zunächst vorläufig reserviert.
- Mit erfolgreichem Abschluss der Zahlung wird die Buchung verbindlich und der Vertrag über die gebuchte Beratungsleistung kommt zustande.
- Wird die Zahlung nicht innerhalb des vom Buchungssystem vorgesehenen Zeitraums erfolgreich abgeschlossen, wird die vorläufige Terminreservierung automatisch aufgehoben. Ein Vertrag über die Beratungsleistung kommt in diesem Fall nicht zustande.
- Eine vor erfolgreichem Abschluss der Zahlung automatisch versandte Buchungs- oder Terminbestätigung bestätigt lediglich den Eingang der Buchung beziehungsweise die vorläufige Reservierung des Termins und stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar.
- Die Kommunikation im Zusammenhang mit der Buchung erfolgt grundsätzlich elektronisch an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse.
4. Preise und Zahlung
- Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Buchungsseite angegebenen Preise.
- Sämtliche Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
- Bei online buchbaren Leistungen ist die vereinbarte Vergütung unmittelbar im Rahmen des Buchungsvorgangs zu zahlen, sofern nicht ausdrücklich eine andere Zahlungsweise angeboten oder vereinbart wurde.
- Die Zahlung erfolgt über die im Buchungsprozess angebotenen Zahlungsmethoden.
- Erst nach erfolgreicher Zahlung wird die Terminbuchung verbindlich. Bei nicht erfolgreicher oder nicht abgeschlossener Zahlung wird eine vorläufig reservierte Terminzeit nach Ablauf des vom Buchungssystem vorgesehenen Zeitraums wieder freigegeben.
- Der Kunde erhält für die gebuchte Beratungsleistung eine Rechnung.
5. Durchführung der Beratung
- Die Beratung findet grundsätzlich online per Videokonferenz statt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
- Der Kunde ist dafür verantwortlich, die für die Teilnahme erforderlichen technischen Voraussetzungen, insbesondere eine geeignete Internetverbindung sowie die erforderliche Hard- und Software, bereitzuhalten.
- Der Kunde verpflichtet sich, zum vereinbarten Termin pünktlich teilzunehmen.
- Beginnt ein Termin aufgrund einer vom Kunden zu vertretenden Verspätung später, besteht kein Anspruch auf Verlängerung über das ursprünglich vereinbarte Terminende hinaus.
- Kann eine Beratung aufgrund technischer Störungen im Verantwortungsbereich des Beraters nicht oder nicht vollständig durchgeführt werden, wird die ausgefallene Beratungszeit nachgeholt oder ein Ersatztermin vereinbart. Ist dies nicht möglich oder für den Kunden nicht zumutbar, wird die auf die ausgefallene Beratungszeit entfallende Vergütung erstattet.
6. Mitwirkung und Verantwortung des Kunden
- Der Kunde stellt dem Berater die für die Bearbeitung seiner Frage erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
- Der Berater darf grundsätzlich von der Richtigkeit und Vollständigkeit der vom Kunden zur Verfügung gestellten Informationen ausgehen, soweit keine erkennbaren Zweifel an deren Richtigkeit oder Vollständigkeit bestehen.
- Unternehmerische Entscheidungen verbleiben beim Kunden. Die Beratung dient insbesondere dazu, Zusammenhänge, Handlungsoptionen und mögliche Konsequenzen zu betrachten sowie Entscheidungsgrundlagen zu verbessern.
- Der Kunde entscheidet eigenverantwortlich darüber, ob und in welcher Weise besprochene Handlungsoptionen oder Maßnahmen umgesetzt werden.
7. Terminabsagen, Umbuchungen und Nichterscheinen
- Vereinbarte Einzeltermine können bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei storniert oder umgebucht werden.
- Maßgeblich für die Einhaltung der Frist ist der Eingang der Stornierung oder Umbuchung über die hierfür vorgesehene Buchungsfunktion oder in Textform.
- Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen des Kunden bleibt der Anspruch auf die vereinbarte Vergütung bestehen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
- Der Berater muss sich dabei dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Nichtdurchführung des Termins an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung der frei gewordenen Zeit erwirbt beziehungsweise zu erwerben böswillig unterlässt.
- Eine Umbuchung darf nicht dazu verwendet werden, die vereinbarte Stornierungsfrist zu umgehen. Wird ein Termin innerhalb von 24 Stunden vor seinem ursprünglich vereinbarten Beginn ausnahmsweise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben und der Ersatztermin anschließend abgesagt, bleibt für die Anwendung der Stornierungsregel grundsätzlich der ursprünglich vereinbarte Termin maßgeblich. Dies gilt nicht, wenn die erneute Absage auf Umständen beruht, die eine abweichende Behandlung im Einzelfall rechtfertigen.
- Muss der Berater einen Termin absagen, wird nach Wahl des Kunden ein Ersatztermin vereinbart oder die für den betroffenen Termin bereits gezahlte Vergütung erstattet. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
8. Beratungsstunden und Paketleistungen
- Werden mehrere Beratungsstunden als Paket gebucht, ergeben sich Umfang, Inhalt und Nutzungszeitraum aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
- Der Nutzungszeitraum beginnt, soweit in der jeweiligen Leistungsbeschreibung nichts anderes bestimmt ist, mit dem ersten tatsächlich durchgeführten Beratungstermin.
- Die weiteren Termine werden innerhalb des vereinbarten Nutzungszeitraums nach gemeinsamer Abstimmung und entsprechend der verfügbaren Termine vereinbart beziehungsweise gebucht.
- Der Kunde ist dafür verantwortlich, die im Paket enthaltenen Beratungszeiten innerhalb des vereinbarten Nutzungszeitraums in Anspruch zu nehmen.
- Nicht innerhalb des vereinbarten Nutzungszeitraums in Anspruch genommene Beratungszeiten verfallen nach dessen Ablauf, sofern die Nichtinanspruchnahme vom Kunden zu vertreten ist.
- Kann eine Beratungszeit aus Gründen, die der Kunde nicht zu vertreten hat, innerhalb des vereinbarten Nutzungszeitraums nicht in Anspruch genommen werden, verlängert sich der Nutzungszeitraum um einen angemessenen Zeitraum. Gleiches gilt, wenn der Berater innerhalb des Nutzungszeitraums keine ausreichenden Termine anbieten kann.
- Für einzelne Termine innerhalb eines Paketes gelten die Bestimmungen über Terminabsagen, Umbuchungen und Nichterscheinen entsprechend.
- Wird ein innerhalb eines Paketes vereinbarter Termin weniger als 24 Stunden vor Beginn abgesagt oder nimmt der Kunde den Termin nicht wahr, gilt die hierfür vorgesehene Beratungszeit als in Anspruch genommen, soweit der Vergütungsanspruch nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den gesetzlichen Vorschriften bestehen bleibt.
9. Vertraulichkeit
- Der Berater behandelt alle ihm im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdenden vertraulichen geschäftlichen Informationen des Kunden vertraulich.
- Als vertraulich gelten insbesondere Informationen über geschäftliche Verhältnisse, Strategien, wirtschaftliche Daten, Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner, interne Abläufe und sonstige nicht öffentlich bekannte Unternehmensinformationen.
- Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt nicht für Informationen, die a) zum Zeitpunkt ihrer Offenlegung bereits öffentlich bekannt waren, b) ohne Verletzung einer Vertraulichkeitsverpflichtung öffentlich bekannt werden, c) dem Berater bereits rechtmäßig bekannt waren, d) von einem hierzu berechtigten Dritten rechtmäßig mitgeteilt wurden oder e) aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder einer behördlichen beziehungsweise gerichtlichen Anordnung offengelegt werden müssen.
- Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit besteht auch nach Beendigung des jeweiligen Beratungsverhältnisses fort.
- Der Berater ist berechtigt, zur Durchführung des Vertrages erforderliche Dienstleister einzubeziehen. Dabei stellt er im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen sicher, dass vertrauliche Informationen geschützt und die datenschutzrechtlichen Vorgaben eingehalten werden.
10. Arbeitsergebnisse und Nutzungsrechte
- Vom Berater im Rahmen der Beratung individuell für den Kunden erstellte Unterlagen, Auswertungen, Präsentationen, Texte und sonstige Arbeitsergebnisse dürfen vom Kunden für eigene betriebliche Zwecke genutzt werden.
- Der Kunde darf solche Arbeitsergebnisse innerhalb seines Unternehmens sowie an Personen weitergeben, deren Einbeziehung für den jeweiligen betrieblichen Zweck erforderlich oder sinnvoll ist, insbesondere an Mitarbeiter, Organmitglieder sowie beauftragte Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder sonstige Berater.
- Eine darüber hinausgehende Veröffentlichung, entgeltliche Weitergabe oder eigenständige kommerzielle Verwertung bedarf der vorherigen Zustimmung des Beraters, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Rechte des Kunden entgegenstehen.
- Urheberrechte und sonstige Rechte an vom Berater unabhängig vom konkreten Auftrag entwickelten Methoden, Modellen, Vorlagen, Konzepten und allgemeinen Arbeitsmitteln verbleiben beim Berater.
11. Haftung
- Der Berater haftet unbeschränkt für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt.
- Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
- Für leicht fahrlässig verursachte Schäden aus der Verletzung anderer als wesentlicher Vertragspflichten haftet der Berater nicht.
- Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Beraters.Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Übernahme einer ausdrücklichen Garantie, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels oder soweit aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften gehaftet wird. Eine zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt insbesondere unberührt.
12. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet. Einzelheiten ergeben sich aus der auf der Website beziehungsweise Online-Buchungsseite bereitgestellten Datenschutzerklärung.
13. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland
- Sind die Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen, ist der Geschäftssitz des Beraters Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis, soweit eine solche Gerichtsstandsvereinbarung gesetzlich zulässig ist.
- Ausschließlich gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
14. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: August 2026